Ratgeber 2026
Vom Netz- aufs Akku-Gerät umsteigen
Wer jahrelang mit Kabel gearbeitet hat, merkt beim Umstieg schnell, wie viel sich ändert — und wie wenig man vermisst.
Viele Haushalte besitzen noch eine alte, kabelgebundene Bohrmaschine, während moderne Akkuschrauber inzwischen den Alltag dominieren. Wer über Jahre mit dem Netzgerät gearbeitet hat, fragt sich beim Umstieg zu Recht, was sich dabei eigentlich verändert. Die gute Nachricht: Die meisten Veränderungen sind positiv, ein paar Gewohnheiten sollten Sie trotzdem anpassen.
Kabellose Freiheit als größter Vorteil
Der offensichtlichste Unterschied ist der Wegfall des Kabels. Sie sind beim Arbeiten nicht mehr an eine Steckdose gebunden, müssen kein Verlängerungskabel durch die Wohnung ziehen und riskieren nicht, während der Arbeit über das eigene Kabel zu stolpern. Gerade bei Arbeiten auf der Leiter, im Garten oder in Räumen ohne nahegelegene Steckdose macht sich dieser Unterschied im Alltag deutlich bemerkbar.
Gewicht und Handling gewöhnen sich schnell ein
Der Akku sitzt bei den meisten Geräten am unteren Griffende und verschiebt den Schwerpunkt dadurch etwas nach hinten, verglichen mit dem oft vorderlastigen Netzgerät. Gleichzeitig fällt das lästige Kabelgewicht komplett weg, wodurch sich das Gerät insgesamt freier und beweglicher führen lässt. Die meisten Nutzer gewöhnen sich innerhalb weniger Anwendungen an das veränderte Gefühl und empfinden es rückblickend als angenehmer.
Akkulaufzeit von Anfang an mitdenken
Ein Netzgerät liefert Strom, solange die Steckdose Strom liefert — ein Akkugerät dagegen nur, solange der Akku geladen ist. Für kurze bis mittlere Projekte reicht ein voll geladener Akku in aller Regel problemlos aus, bei längeren Vorhaben lohnt sich ein zweiter Akku, damit Sie während des Ladens nicht komplett pausieren müssen. Viele Sets werden ohnehin bereits mit zwei Akkus angeboten, wie unser Beispiel weiter unten zeigt.
Makita DDF485RTJ Akku-Bohrschrauber 18/5,0 Ah, 2 Akkus + Ladegerät im MAKPAC
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maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon
Preis auf Amazon prüfenLeistungsfähigkeit im Alltag: Meist kein spürbarer Unterschied
Für klassische Heimwerkeraufgaben wie Möbelmontage, Regalbau oder das gelegentliche Bohren in Wand oder Holz ist ein modernes Akkugerät einem älteren Netzgerät im Alltag ebenbürtig, oft sogar überlegen, da moderne Motoren und Elektronik über die Jahre spürbar weiterentwickelt wurden. Details zu Spannung und Drehmoment, die für die Kraftreserven eines Geräts eine Rolle spielen, erklärt unser Ratgeber Volt und Drehmoment verstehen. Auch der verbaute Motortyp spielt eine Rolle — die Unterschiede erklärt unser Ratgeber Bürstenlos vs. Bürsten-Motor erklärt.
Neue Pflege-Gewohnheiten
Während ein Netzgerät kaum Pflege benötigt, kommt beim Akkugerät die Sorge um den Akku selbst hinzu: Laden, Lagern und der Umgang mit Temperaturen wirken sich direkt auf dessen Lebensdauer aus. Wer sich hier von Anfang an ein paar einfache Gewohnheiten aneignet, verlängert die Lebensdauer des Akkus spürbar — ausführliche Tipps dazu bietet unser Ratgeber Akku-Pflege für lange Lebensdauer.
Wann das Netzgerät noch Vorteile hat
Bei sehr langem, ununterbrochenem Dauerbetrieb ohne jede Pause kann ein Netzgerät noch immer im Vorteil sein, da hier schlicht kein Akkuwechsel nötig wird. Für den überwiegenden Teil der Haushalts- und Heimwerkeraufgaben spielt das aber kaum eine Rolle. Wer sich für den Umstieg entscheidet und dabei gleich auf ein durchdachtes Akku-System eines Herstellers setzen möchte, findet Orientierung in unserem Ratgeber Akku-Plattform: Ein Hersteller-System wählen?.
Wer den Umstieg gezielt auf die Black-Friday-Aktionswoche legen möchte, sollte vorher wissen, worauf bei reduzierten Angeboten zu achten ist — insbesondere bei Geräten, die ohne Akku verkauft werden. Details dazu in unserem Ratgeber Black Friday Akkuschrauber 2026.